Neurteilung Fahrerlaubnis

Wie gehe ich vor?

Immer wieder werden die gleichen Fragen gestellt. Auch zu „technischen“ Sachen wie die Neuerteilung der Fahrerlaubnis.

Deshalb möchte ich hier die wichtigsten Antworten geben rund um das Antragsverfahren zur Neuerteilung einer Fahrerlaubnis.

  • Wo und wann kann ich den Antrag stellen
    • Der Antrag auf Neuerteilung kann Sie bei der Führerscheinstelle/beim Landratsamt gestellt werden.
    • Der Antrag muss persönlich gestellt werden.
    • Der Antrag kann frühestens drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden.
  • Welche Unterlagen werden zur Antragstellung benötigt?
    • Für alle Klassen:
      • Aktuelles Lichtbild, 35mm x 45mm, im Halbprofil ohne Kopfbedeckung, ohne abgerundete Ecken.
      • Personalausweis oder Reisepaß (ggf. mit Meldebestätigung)
      • Aktuelles «Führungszeugnis für Behörden» (unterscheidet sich vom «normalen» Führungszeugnis. Es wird direkt der Fahrerlaubnisbehörde zugestellt). Je nach Gemeinde im Bürgerbüro, beim Einwohnermeldeamt oder direkt bei der Fahrerlaubnisbehörde zu beantragen.
    • Für die Klassen A, A1, B, BE, M, L, T
      • Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen (nicht erforderlich, wenn die entzogene Fahrerlaubnis nach dem 31.07.1969 erteilt worden war)
      • Sehtestbescheinigung einer amtlich anerkannten Sehteststelle (nicht älter als zwei Jahre).
    • Für die Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E
      • Nachweis über die Ausbildung in Erster Hilfe (nicht erforderlich, wenn die entzogene Fahrerlaubnis für LKW (Klasse 2) oder Bus nach dem 31.07.1969 erteilt worden war).
      • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung des Sehvermögens (nicht älter als zwei Jahre).
      • Ärztliches Zeugnis oder Gutachten (nicht älter als ein Jahr).
    • Für die Klassen D, DE, D1 und D1E
      • Betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten oder medizinisch-psychologisches Gutachten (nicht älter als ein Jahr)
  • Was kostet das Ganze?
    • Die Gebühren richten sich nach der Gebührenverordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr (GebOSt) und können stark schwanken. Einige Behörden nehmen einen Teil bei der Antragstellung, einen anderen Teil nach Erteilung der «Fahrkarte», andere nehmen den Gesamtbetrag sofort. Kommt also stark auf die einzelne Behörde an!

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